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Protokoll der Videokonferenz (29.10.20)

Begrüßung und Vorstellung der aktuellen Gespräche:

  • Bericht über Gespräch im Sozialministerium
  • Aktueller Schwerpunkt ist die Detailsteuerung auf kommunaler Ebene

Fragen aus den Kleingruppen

Austausch zu folgenden Fragen:

  1. Was beschäftigt mich zurzeit sehr (die drei wichtigsten Anliegen)?
  2. Zu welchen Themenbereichen der Kita Reform sollte es Fachgruppen geben?
  3. Wo könnte ich mir vorstellen mitzuarbeiten?
  4. KiTa-Reform:
    • Wünschenswert wäre, in dieser besonders heraufordernden Zeit, den Startpunkt der Gesetzesreform erneut zu verschieben um sich gut darauf vorzubereiten.
    • steht mehr im Focus als aktuelle Corona-Lage – Umsetzung der KiTa-Reform wird durch die Corona-Lage als erschwert wahrgenommen
    • Wunsch, endlich gefragt werden, wie unsere Perspektive aus der Praxis heraus zu den verschiedenen Themen ist. Ein Zusammenschluss von Kitaleitungen wird als notwendig empfunden
    • Weiterhin Bedarf an Fortbildungen und Informationsveranstaltung zur KiTa-Reform auch in Bezug auf die Finanzierung
    • Schockiert, dass bei der Umsetzung vor Ort immer wieder auf Mindeststandard reduziert wird, wo das Gesetz doch eigentlich die Qualität stärken und sichern sollte
    • Die Inhalte und Ausführungsbestimmungen des Gesetzes sind noch nicht greifbar oder werden nicht wirklich verstanden, die Kommunikation von Politik, auch innerhalb des Kreises zur Praxis wird als desolat wahrgenommen
    • Es wird sich landesweit mehr Einheitlichkeit bei der Umsetzung gewünscht, Rahmenbedingungen in den Kommunen werden weiterhin als sehr unterschiedlich wahrgenommen
  5. Elternbeiträge:
    • Umlage von Kosten für Hauswirtschaft auf Eltern – ist das gewollt? Ist das zulässig?
  6. I- Förderung/Sprachförderung:
    • Wie geht es mit der aktuellen Sprachförderung weiter? Wird diese weiter finanziert oder nicht?
    • Baustelle Hauhaltsaufstellung: besonders bei I-Kindern sind die Berechnungstools/ Formeln intransparent. Die Angst besteht, dass auf das gesetzliche Mindestmaß heruntergekürzt wird.
    • Inklusion, wie soll es funktionieren? Auch hier stehen Verhandlungen an und die Rahmenbedingungen greifen erst 2025
    • z.B. ein 3-jähriges Kind mit Frühförderung kann nicht direkt von der Krippe in den Elebereich wechseln, wie erfolgt die Finanzierung? Kann der Betreuungsschlüssel auf U3 bleiben oder wird dieser nach Ü3 berechnet?
    • Tipp: Koordinierungsstelle Soziale Hilfe ins Boot holen
  7. Kita Datenbank
    • Wie soll Platzvergabe stattfinden?
    • Können die Videos irgendwo öffentlich gemacht werden?
  8. Schließzeiten
    • Regelung für Urlaub für Kinder?
  9. Personalschlüssel
    • Verfügungszeiten – 20% stellen eine Reduzierung dar – 7,8 Std. Verfügungszeit für eine Gruppe reicht nicht aus und ist in vielen KiTa`s weniger als vor der KiTa-Reform
    • Fachkraft Kind Schlüssel. Wem melde ich wann was? Welche Auswirkung hat Nichterfüllung?
    • Wie wird gezählt? Wenn eine Stunde nicht erfüllt wird – dann der ganze Tag nicht gezählt?
    • Fachkräftemangel – Wie neue Erzieher finden. Der Markt für SPA ist leer – altes Model Erzieher/SPA
    • Stellenberechnungen für die Kita, da fehlen die Formeln (nicht transparent), gerade im Bezug auf Pausenzeiten.
    • Wenn Stellen nicht besetzt werden können, wegen Fachkräfte Mangel, wie sind dort die Handhabungen.
    • Wie soll der Fachkraft-Kind-Schlüssel umgesetzt werden? Personalmangel / Kommune kann keine Haushaltsmittel für die PIA-Ausbildung bereitstellen
  10. Leitungsstunden – wie soll das gehen?
    • Sachbearbeitung
    • Welches Bild von Leitung?
    • Welche Aufgaben hat Leitung?
    • Was ist mit Leitungsteams – tatsächlich Reduzierung gewollt? Einrichtungen müssten geteilt werden
  11. Covid 19:
    • Randzeiten und Kohorten?
    • Infektionslage. Kommunikation und Umgang mi Erziehern ist nicht Wertschätzend, wenig bis keinen Schutz für die Mitarbeiter, hausinterne Schnupfenplan 1 wieder umgesetzt.
    • Wie schütze ich meinen Mitarbeiter in der Covid-19 Zeit? FSP2 Masken während des Elternkontakts?
  12. Vorschläge für Fachbereiche:
    • Werbung und Bekanntmachung des VKL
    • Verträge & Finanzierung, Verhandlungen mit den Kommunen
    • Integration & Inklusion
    • QM &Fachberatung
    • Alltagsintegrierte Sprachförderung

Abschließender Austausch in der großen Runde:

In großer Runde erfolgte noch ein kurzer Austausch zur aktuellen Corona-Lage und die Schwierigkeit der Gruppentrennung im Früh- und Späthdienst.

Im Nachgang konnten zwei Kitaleitungen dafür gewonnen werden, dass Sie dem Sozialministerium für die Entwicklung von Schutzmaßnahmen aufgrund der aktuellen Corona-Lage für das offene Konzept zur Verfügung stehen.

Gespräch im Sozialministerium (28.10.20)

Liebe Mitglieder,

sowie Interessenten der Vereinigung der Kitaleitungen in Schleswig-Holstein,

wir bedanken uns ganz herzlich für den offenen und konstruktiven Austausch bei der Zoom-Konferenz am 29.10.20 und den positiven Zuspruch.

Wie angekündigt hier nun eine kurze inhaltliche Zusammenfassung des Gespräches im Sozialministerium bei Frau Laux und Herrn Wilke am 28.10.20. Dieses Gespräch hatte zwei Schwerpunkte: die aktuelle Corona-Lage sowie die KiTa-Reform.

Aktuelle Corona-Lage

Anmerkung unserseits: KiTa´s arbeiten weiter unter Pandemiebedingungen, die Herausforderungen sind nach wie vor groß und wir versuchen alles, damit im Falle eines Infektionsgeschehens nur einzelne Gruppen geschlossen werden müssen. Wir trennen Gruppen, Personal und Räumlichkeiten so gut es geht und passen Konzepte an. Es mangelt vielerorts daher jedoch an Verständnis, dass Eltern durch ihr eigenes Verhalten z.B. in der Freizeit oder Urlaubsgestaltung diese Maßnahmen konterkarieren. Es wird der Wunsch nach einer klaren Ansage an die Eltern durch die Politik deutlich.

  • Das Sozialministerium nimmt diesen Wunsch auf, bittet aber auch darum, dass wir Gespräche vor Ort führen und die Elternvertretung mit ins Boot holen.
  • Vom Sozialministerium gibt es wie, auch schon in der Vergangenheit „nur“ Empfehlungen, gegenüber dem örtlichen Träger dem Jungendamt
  • Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens findet derzeit ein Intensiver Austausch mit dem Landesjugendamt bzgl. den offenen Konzepten statt. Hier wird mit unterschiedlichen Blickwinkeln durchaus auch emotional diskutiert, wie man dem Gesundheitsschutz und der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten, bei einem möglichen Coronafall in der KiTa, noch gerecht werden kann

Anmerkung unserseits: Bitte unbedingt die Kitaleitungen von KiTas mit offenen Konzepten in mögliche Entscheidungen für klare Richtlinien einbeziehen.

Diese Anregung wurde zustimmend aufgenommen.

  • Ob und welche erweiterten Schutzmaßnahmen es insgesamt für alle KiTa´s geben wird, steht noch nicht fest. Eine erneute Kohortenbildung nach dem Stufenplan aus dem Frühjahr ist derzeit aber nicht geplant.

KiTa-Reform

  • Die Sorgen und Unsicherheiten in den KiTa´s können durchaus nachvollzogen werden. Es sei die größte Reform die es je im Bereich der KiTa´s gegeben habe. Das neue KiTa-Gesetz bildet einen Rahmen. Vor Ort muss geschaut werden, wie sich die gesetzlichen Vorgaben in der Praxis realisieren lassen und ob ggf. in der Evaluationsphase nachgesteuert werden muss. Das Gesetz soll nicht als starrer Rahmen, der es uns nicht mehr erlaubt selbst zu denken und Entscheidungen zu treffen, verstanden werden z.B. bei der Pausenregelung oder Randzeitenbesetzung.

Anmerkung unserseits: Die Kitaleitungen und Träger wünschen sich noch weitere Informationsveranstaltungen, um das Gesetz umfassend zu verstehen und Sicherheiten zu gewinnen.

  • Das neue KiTa-Gesetz ist als Fördergesetz zu verstehen und soll die Standards und Qualität in den KiTa´s stärken und nicht schwächen, dies wird auf allen Ebenen vom Sozialministerium immer wieder betont. Jetzt schon höher Standards sollen erhalten bleiben.
  • Die Verantwortung der Finanzierung liegt bewusst auf kommunaler und nicht auf Landesebene. Es werden hohe Landesfördermittel fließen, deren Verwendungszweck nicht zweckgebunden ist, sondern eine flexible und passgenaue Entscheidung vor Ort ermöglichen soll. Viele Kommunen hätten aktuell die Summe der Fördergelder noch nicht ausgerechnet und verfallen deshalb in Sorge.

Anmerkung unsererseits: Dies stellt KiTa´s und ihre Träger vor eine große Herausforderung in den Vertrags- und Haushaltsverhandlungen mit den Kommunen vor Ort, die teilweise versuchen nicht mehr als den Mindesstandard zu finanzieren. KiTa`s kommen in Erklärungsnot und müssen ihre höheren Standards rechtfertigen und verteidigen.

Die Antwort dazu war, dass die kommunalen Politiker sich ggf. für Einschnitte bei der Qualität vor den Eltern rechtfertigen müssten.

  • Die Art und Weise der Dokumentation vom Fachkraft-Kindschlüssel soll vor Ort vom örtlichen Träger festgelegt werden, ein landesweit einheitliches Tool wird es wohl nicht geben. Das Sozialminsiterium geht davon aus, dass die Erfassung für einen ganzen Tag und nicht im stunden-, halbstunden oder gar minutiös erfolgen wird. Dies wäre praxisfern.
  • Sollte der Personalschlüssel die Einhaltung der 85% nicht ermöglichen besteht weiterhin die Möglichkeit eine Ausnahmegenehmigung durch den örtlichen Träger vor Ort zu erwirken. Hier ist unbedingt das Gespräch zu suchen. Solange sich die KiTa´s im Rahmen des SGB 8, also dem Standard der Heimaussicht von 1,5 Fachkräfte pro Gruppe bewegen, wird es bis Ende 2024 nicht zu finanziellen Einbußen führen.
  • Die Einhaltung der Qualitätstandards wird vor Ort durch die Aussicht für Qualität in den Kreisen stichprobenartig geprüft werden.
  • Die Schließzeiten, insbesondere Heiligabend und Sylvester werden in der Evaluationsphase in den Blick genommen werden.
  • Es wird eine separate Einladung zu einem Austausch bezgl. der alltagsintegrierten Sprachbildung.
  • Die Werbeoffensive für die KiTa-Datenbank läuft und das Sozialministerium ist hier laut eigener Aussage deutlich weiter als noch bei unserem Gespräch im August. Der Flyer ist quasi fertig und wurde von der Pressestelle und nicht von Dataport entwickelt. Er soll einfach und verständlich in der Sprach sein und in verschiedenen Sprach erscheinen. Ausliegen soll er dann z.B. bei Ämtern, Kinderärzten, Krankenhäusern etc. Insgesamt hat das Sozialministerium in den letzten Wochen positive Rückmeldungen zum Arbeiten mit der Datenbank aus der Praxis erhalten.

Mit herzlichen Grüßen und bleibt / bleiben Sie gesund!

Kirstin Bieker (2. Vorsitzende)

Gespräch mit CDU-Landtagsfraktion (22.09.20)

Die Themen aus der der Videokonferenz vom 16.09.2020 haben Heidrun Hoepken und ich mit in das Gespräch am 22.09.2020 mit Frau Katja Rathje-Hoffmann, Vorsitzende des Fraktionsarbeitskreises „Sozialpolitik“ der CDU-Landtagsfraktion genommen. Anwesend waren auch Frau Malgorzata Bardua, wissenschaftliche Referentin und Frau Andrea Tschacher, die im Arbeitskreis die Themen Menschen mit Behinderung und Drogen/Sucht vertritt.

Obwohl wir zum ersten Mal an diesem Fachgremium teilnehmen konnten, entstand sofort ein reger Austausch. Frau Rathje-Hoffmann teilte uns mit, dass sie sehr froh darüber ist, nun einen Ansprechpartner aus der Praxis hat und möchte diesen Austausch in einem zweimonatigen Turnus implementieren.

Einige der Themen waren dem Gremium so noch nicht bekannt bzw. lag nicht in deren Fokus, so dass sie dankbar waren für den Input den wir geben konnten.

Die Themen, die wir angeführt haben, will das Fachgremium nun mit in andere Runden und übergreifend mit in die Fraktionen nehmen und uns beim nächsten Treffen Rückmeldungen geben.

Daher hier nur kurze mündliche Aussagen aus der Runde:

  • Der Betreuungsschlüssel liegt bei 2,0 doch bezieht man Krankheit, Urlaub, Pausen, Fortbildungen mit ein, liegt der Stellenschlüssel rechnerisch bei ca. 2,4
  • Das Thema Sylvester und Heiligabend wird in den Blick genommen. Hier bedarf es aber auch anderer Gesprächspartner, denn es handelt sich dabei auch um die Tarifverträge…. Gelten tun die Schließtage aber erst ab 2021, daher verbleibt noch Zeit, um darüber auf verschiedenen Ebenen zu diskutieren.

Da das Gesetz in Kraft ist, müssen wir jetzt durch stetiges evaluieren schauen, an welchen Punkten eine Umsetzung in der Praxis nur schwer möglich/pädagogisch umsetzbar und was es für unsere Arbeit konkret braucht. Unser Ziel soll es sein, an den Evaluationsprozessen in den nächsten Jahren teilzunehmen, um unsere Anliegen immer wieder zu verdeutlichen.

Aktuelles:

  • In den nächsten Tagen wird es mehrere Artikel im Pinneberger Tageblatt geben. Hier habe ich im Interview, die Themen von den Teilnehmern an der Videokonferenz, mit eingebracht.
  • Im Oktober werden wir wieder im Sozialministerium mit Frau Laux und Herrn Willke zusammensitzen.
  • Am 29.10.2020 um 17.00Uhr findet unsere nächste Videokonferenz für und mit allen Interessierten statt.
  • Am 24.11.2020 haben wir wieder die Gelegenheit an der Sitzung des Fachgremiums der CDU teilzunehmen und neue Themen aus der Videokonferenz einzubringen.

Wir freuen uns sehr, dass sich etwas bewegt und hoffen sehr auf viel Unterstützung aus der Praxis, damit jeder für sich und wir als Gemeinschaft an den Veränderungen teilhaben können und das Beste für unsere Kitas erreichen.

Viele Grüße vom Vorstand der VKL

Christina Künne

Ergebnisse der Videokonferenz vom 16.09.2020

Liebe Interessenten der Vereinigung der Kitaleitungen SH,

liebe Mitglieder der Vereinigung der Kitaleitungen SH,

Erstmal möchten wir uns für den Austausch bei der Videokonferenz Mitte September 2020 herzlich bedanken. Wir haben so viel positiven Zuspruch erhalten, dass sich die Vereinigung gegründet hat und es nun ein Forum für die Kitaleitungen gibt. Das hat uns sehr gefreut.

Die Themen, die uns allen wichtig sind, konnten angesprochen werden und werden nun dort platziert, wo man die Anmerkungen und Fragen auch hört und ggf. gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft sucht.

Themen die aus der Videokonferenz am 16.09.2020 entstanden sind:

  1. Die Verfügungszeiten wurden stark gekürzt. Dies spricht gegen eine Qualitätsverbesserung. In welchen Bereichen soll gekürzt werden? Die reduzierte Verfügungszeit ist fast nur ausreichend für eine Fachkraft.
  2. Fachkräftemangel: Wie gewinnt man Fachkräfte? Wie gestaltet sich die PIA Ausbildung? Es braucht mehr Werbung/Informationen an die Träger
  3. Im Kitagesetz sind die Pausen nicht eingerechnet. Bsp.: bei einer 4-gruppigen Einrichtung ca. 20 Std. Dies ist nicht im Personalbedarfsrechnung einbezogen. Pausenvertretung fehlt im Personalschlüssel! Ist die Pausenregelung nicht miteinbezogen, kann der 2,0 Schlüssel nicht gehalten werden!

(konkretes Beispiel einer Kita: 3,5 Std Pause am Tag der Vollzeitkräfte. Macht 17,5 Std pro Woche. 12 Mitarbeiter, 2 FSJ, 1 päd. Hilfskraft—– Pause der FSJler 1,5 Std pro Tag—)

  1. Wie soll die Dokumentation bezüglich der Einhaltung des Stellenschlüssels geschehen? Es braucht ein Tool.
  2. Schließzeiten: Personalschlüsselrechnung bezieht sich auf Schließtage. Wie erfolgt die Rechnung, wenn an den Schließtagen arbeiten? (Prozesstage, Teamtage) Was ist mit Heiligabend und Sylvester? Der TVÖD sagt etwas Anderes! (Hier wurde auch der Blick auf das Kind vergessen!!)

20 Schließtage sind sehr wenig insbesondere, wenn es gleichzeitig eine Erhöhung von durchzuführenden Standards (zum Beispiel: Fachberatung) gibt. Hier passt eine Reduzierung nicht zu der quantitativen Erhöhung von qualitativen Standards! Treffen außerhalb der Dienstzeit führt zu weiteren Überstunden, die bei dünner Personaldecke nur schwer auszugleichen sind.

  1. Wir sind wieder bei 1. und 2. Kraft durch die neue Finanzierung!!! Finanziert werden ein Erzieher und eine SPA. Bei dem Fachkräftemangel, können die Einrichtungen nicht noch auf den beruflichen Abschluss achten. Vorrang hat, dass ein Bewerber zu dem Konzept, dem Team passt und benötigte Qualifikationen vorweist.
  2. Welche Gemeinde wird über dem Mindeststandard finanzieren? Hier müssten die Gemeindevertreter (insbesondere bei Ehrenämtlern) mehr Informationen erhalten! Gefahr, dass Standards sinken.
  3. Es braucht mehr Informationsveranstaltungen zum Thema „Finanzierung“.

Diese Themen haben Heidrun Hoepken und ich mit in das Gespräch am 22.09.2020 mit Frau Katja Rathje-Hoffmann, Vorsitzende des Fraktionsarbeitskreises „Sozialpolitik“ der CDU-Landtagsfraktion genommen. Anwesend waren auch Frau Malgorzata Bardua, wissenschaftliche Referentin und Frau Andrea Tschacher, die im Arbeitskreis die Themen Menschen mit Behinderung und Drogen/Sucht vertritt. 

Unsere bisherige Arbeit

Hier eine kurze Auflistung was bisher geschehen ist und wo wir als Vereinigung der Kitaleitungen bereits involviert sind: 

  • Korrespondenz mit Minister Heiner Garg zum Phasenmodell, sowie mit dem Sozialministerium zum „Schnupfenplan“
  • Regelmäßige Videokonferenzen mit Frau Eka von Kalben (Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. Zuständig für die Bereiche Kita, Religion, Rettungswesen und Ehrenamt)
  • Treffen mit Herrn Torsten Wilke (Leitung der Abteilung Kinder, Jugend und Familie –Landesjugendamt- im Sozialministerium des Landes) und Frau Viola Laux (Pädagogische und qualitative Angelegenheiten der frühkindlichen Bildung und Betreuung, Kindertagespflege im Sozialministerium des Landes)
  • Gespräch mit Frau Nadine Mai (Jugendpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion der Grünen in Pinneberg) und Frau Ann-Kathrin Tranziska (Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein)
  • Gespräch mit der Vorsitzenden des Fraktionsarbeitskreises „Soziales“ der CDU-Landtagsfraktion, Frau Katja Rathje-Hoffmann

Nähere Details zu den Inhalten unserer Gespräche, teilen wir gerne in regelmäßigen Videokonferenz mit unseren Mitgliederen und Interessierten.